Geschichte

Wie es begann

Die Evangelische Communität Koinonia entstand unter Studierenden, die sich nach dem 68er-Aufbruch zur geistigen und geistlichen Vertiefung ihres Glaubens zu zweiwöchigen Ferienseminaren zurückgezogen hatten.

1976 folgten einige von ihnen der Berufung, als Eheleute oder als Einzelne nach einer Geistlichen Ordnung für communitäres Leben gemeinsam in Gütergemeinschaft und im Geiste gegenseitiger Angewiesenheit zu leben. In Hermannsburg entstand der erste Hauskonvent.

Männer und Frauen, die ohne eine communitäre Berufung ihr Leben aber nach derselben Geistlichen Ordnung führen wollten, schlossen sich 1984 zur Geschwisterschaft zusammen.

Ein zweiter Hauskonvent der Communität entstand durch einen Ruf der Lutherischen Kirche in Südafrika nach Missionsärzten. 1987 begannen drei Missionarinnen der Koinonia ihr gemeinsames Leben. Die inzwischen fünfköpfige Hausgemeinschaft wohnt in der Provinzhauptstadt Mafikeng.

1990 unterstellte sich die Koinonia (Communität und Geschwisterschaft) der Visitation der Landeskirche Hannovers. Diese exemplarische Bindung ist der Koinonia wichtig, auch wenn inzwischen mehr als die Hälfte der Mitglieder außerhalb dieser Landeskirche leben.

1993 wurde ein dritter Hauskonvent der Communität in Göttingen eingerichtet. 1998 weihte die Communität in Heidelberg ihren vierten Konvent im Beisein des Bischofs der Badischen Landeskirche ein.

2010 folgte die Communität einem Ruf aus der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, das romanische Kloster in Germerode mit Tagungsstätte durch eine Lebensgemeinschaft zu beleben. Ein weiterer Konvent in Kloster Germerode entstand.